Profil persönlich

Karibik
Handlungsreisende mit Unschärfen

Profil persönlich - kivi* K. M. van der Neut

 

An dieser Stelle möchte ich ein wenig von mir berichten, aber im Plauderton. Solltest Du Dich mehr für harte Fakten und Jahreszahlen interessieren, so kannst Du diese in meinem Profil professionell nachlesen.

 

Ich bin das, was man wohl gemeinhin als Handlungsreisende oder salopp gesprochen als Zigeunerin bezeichnet. Noch während der Abiturprüfung war ich eigentlich sicher, Literaturwissenschaften studieren zu wollen. Mein Elternhaus reagierte weniger enthusiastisch auf diese Idee, und ich bekam die Bewilligung für eine „brotlose Kunst“ nur unter der Bedingung, vorher eine anständige Ausbildung zu absolvieren. Dies sagte ich zu und fand mich nach dem Sommer in einem lauschigen Dörfchen im Schwarzwald wieder, in dem ich 2,5 Jahre damit verbrachte, das löbliche Handwerk einer Hotelfachfrau zu erlernen. Eine weise Idee seitens meiner Eltern, zu späteren Zeitpunkten kam mir das Erlernte sehr gelegen.

 

Kurze Zeit nach meiner Ausbildung erhielt ich einen Studienplatz für Germanistik und Literaturwissenschaften in Tübingen. Abgesehen davon, dass meine Begeisterung, das Latinum nachzuholen sich in Grenzen hielt, stellte ich sehr schnell fest, dass an mir eben doch kein junger Goethe verloren gegangen war. So bedauerlich das war, es war Zeit für neue Ideen. Was ich tat? Nun, das was viele junge Menschen ohne Ideen tun. Wer nix wird, wird Wirt, sagt das alte Sprichwort, und wer gar nix wird, wird Betriebswirt. Da ich das mit dem Wirt ja nun schon kannte, bot sich der Betriebswirt geradezu an. Auch dieses Studium absolvierte ich im schönen Schwabenländle mit gutem Abschluss.

 

Übrigens hat mich dieses „gut“ immer verfolgt, zu einem „sehr gut“ brachte ich es zwar streckenweise im Detail, aber en gros blieb es immer beim „gut“. Ich persönlich glaube, dass das gut ist, so bleibt man immer mit den Füßen hübsch dicht am Boden.

 

Nach dem Studium zog es mich nach Frankfurt und von dort ging die Reise zwei Jahre später nach Berlin. In dieser Zeit arbeitete ich in den verschiedensten Funktionen bei einem namhaften Unternehmen, das sich mit der Zertifizierung von Managementsystemen beschäftigt. Dort erlernte ich nicht nur, selbst solche Prüfungen abnehmen zu können, sondern auch einiges in den Bereichen Kommunikation, Coaching und nicht zuletzt erwarb ich eine solide NLP-Ausbildung.

 

Dieses Wissen habe ich später als Freiberuflerin und schließlich als Selbständige eingesetzt, um Organisationen und Einzelpersonen zu beraten (unter anderem in Köln, Brüssel und Las Palmas). Als meine Familie 2001 in die USA übersiedelte, war von Anfang an klar, dass ich dort keine Arbeitserlaubnis bekommen würde. Was tut jemand von meinem Tatendrang dort drüben also? Richtig, ich wollte es noch einmal genau wissen. Per Wintersemester 2001 begann ich also mutig ein FernStudium der Sozialen Verhaltenswissenschaften und Erziehungswissenschaften mit dem Ziel, einen Magisterabschluss zu erlangen. Meine Kunden in Europa blieben mir treu und so konnte ich a) pendeln und b) einen Ausgleich zum Studium erhalten. Zuckerschlecken war dieses Studium nicht wirklich, und jeder, der es probiert hat, weiß, welche extremen Anforderungen auf FernStudierende zukommen.

 

Meine Dissertation habe ich dann 2004 beginnen können, als Externe, auch das kein Spaziergang, vor allem, wenn man im Ausland ist und die Universität in Deutschland. 2005, wir waren gerade wieder nach Deutschland zurückgekehrt, hatte ich das ausgesprochene Glück, in ein Promotionsstipendiumsprogramm aufgenommen zu werden und hatte so nicht nur eine halbe Stelle an der Hochschule, in der ich ehemals BWL studiert hatte, sondern auch die nötigen Fördergelder, um meine Arbeit zügig abschließen zu können, was dann auch im Dezember 2006 am Lehrstuhl für Psychologie in Hagen erfolgte.

 

Nun sollte man meinen, dass ich seit 2006 nichts mehr gemacht habe? Aber nicht doch ... Ich war weiterhin als freiberufliche Beraterin unterwegs, sowohl als Organisationsberaterin wie auch als Beraterin in allen Lebens- und Liebeslagen, das mache ich eigentlich bis heute. 2008 hat mich das Forschungsfieber wieder gepackt, dessen Ergebnisse hier häppchenweise vorgestellt werden, bis das Gesamtwerk dann auch im Buchhandel erhältlich ist. Anvisiert ist dafür das erste Quartal 2014, aber bis dahin kann noch sehr viel passieren.

 

Vor lauter Forschung habe ich ürigens das Reisen dann irgendwie zwischendurch mal vergessen, Braunschweig ist also das Pflaster, das ich bis dato am längsten getreten habe. Aber wie das so ist, mit dem fortschreitenden Forschungsfieber gesellt sich auch wieder das Reisefieber hinzu und so unternehme ich eben kleine Reisen und schiele mit einem sehr verliebten Auge in Richtung der alten Heimat Köln.

 

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